Instrumentalisierung einer Brandstiftung

Der angeblich fremdenfeindliche Brandanschlag auf das orientalische Lebensmittelgeschäft „Wetter Market“ in der Nacht des 14. Mai 2018 in Wetter hat sich als Brandstiftung des syrischen Ladenbesitzers herausgestellt. Das Schöffengericht Hagen befand, dass der Syrer das Feuer im Laden aus Geldgier selbst gelegt hätte, um die Versicherungssumme zu kassieren.

Zudem kam bei den Ermittlungen heraus, dass der syrische Geschäftsinhaber über Monate durch Sozialleistungsbetrügereien 42.300 Euro zu Unrecht kassiert habe.

Nach dem Brand äußerte der Syrer sofort den Verdacht, dass es sich um einen Brandanschlag aufgrund von Fremdenfeindlichkeit handeln könnte.

Vorbildliche Hilfsbereitschaft wurde schamlos ausgenutzt

Die große Welle der Hilfsbereitschaft der Wetteraner Bürgerinnen und Bürger hatte der Ladenbetreiber schamlos ausgenutzt.

Der sehr guten Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft ist es zu verdanken, dass der Verbrecher überführt und seiner gerechten Strafe zugeführt wurde. Und nur dem Zufall ist es wahrscheinlich geschuldet, dass bei dem Brand nicht mehr passiert ist.

Dass es in Wetter so ein großes Maß an Hilfsbereitschaft gab, spricht für die Wetteraner Bevölkerung und verdient absoluten Respekt. Das ist vorbildlich.

Verbrechen wurde instrumentalisiert

Wie dieses Verbrechen jedoch instrumentalisiert wurde, um grundlos den politischen Gegner zu diffamieren ist beschämend und leider ein wiederkehrendes Muster in der heutigen Zeit.

Geradezu reflexartig wird von Vertretern der Politik der Bogen gespannt vom Verbrechen zu Fremdenfeindlichkeit, zu Rechtsextremen und dann zur AfD. Das Ganze geschieht ohne jeden Beleg und in pauschalisierender Weise.

So schreibt bspw. der SPD-Europaabgeordnete Prof. Dr. Dietmar Köster auf seiner Homepage am 17.05.2018 zu dem „Anschlag“ in Wetter: „Auch wenn noch nicht klar ist, ob organisierte Nazis den Brand gelegt haben, deuten alle Anzeichen auf einen rechtsextremen Hintergrund.“. Weiter im Text heißt es: „Aber auch die geistigen Brandstifter möchte ich in diesem Zusammenhang nennen: […] Auch die rassistischen Beiträge von AfD-Abgeordneten gehören dazu.“ (1)

Ein objektiv urteilender Beobachter könnte auf die Idee kommen, dieses Verhalten als „besessen“ oder „paranoid“ zu bezeichnen.

Wir empfehlen jedem Bürger, darüber nachzudenken, warum solche Instrumentalisierungen erfolgen. Fragen Sie nach konkreten Belegen für aufgestellte Behauptungen! Fragen Sie die Wortführer, ob diese überhaupt einen Vertreter der AfD persönlich kennen und was so schlimm an diesem ist!

Nutzen Sie Ihren eigenen Verstand!

Quellen:
(1) https://www.dietmar-koester.eu/2018/05/17/solidaritaet-mit-moussa-ahmad-mohammad/