Bürgermeisterin Heymann revidiert Einschätzung über AfD-EN

In der Westfalenpost vom 17.01.2020 wurde die Ennepetaler CDU-Bürgermeisterin Imke Heymann mit den folgenden Worten zitiert:

„Wir müssen als Demokraten zusammenstehen. Die AfD wird antreten und mein Ziel ist es auch, dass wir uns mit breiter Front gegen die Feinde der Demokratie stellen.“

Als Reaktion auf diese Äußerung fragte Oliver Haarmann, als stellvertretende Sprecher des Kreisverbandes Ennepe-Ruhr der Alternative für Deutschland, bei Frau Heymann nach, wie sie denn ihre Äußerung belegen könne.

In ihrer Antwort revidierte Frau Heymann ihre Aussage eindeutig. Da ihr keinerlei Kenntnisse darüber vorlägen, wer für die AfD im Ennepe-Ruhr-Kreis bei der Kommunalwahl antreten werde, könne sich auch „kein unmittelbarer Bezug zu Ihren Kandidaten ergeben“.

Oliver Haarmann war darüber nicht erstaunt: „Wie ich es erwartet hatte, hat Frau Heymann keinerlei konkreten Belege für Ihre Einstufung der lokalen AfD als ‚Feinde der Demokratie‘ vorlegen können. Mich wundert dies nicht, denn die AfD im Ennepe-Ruhr-Kreis ist ein Verteidiger der Demokratie und keineswegs deren Feind.

Solche Aussagen suggerieren dem Leser ein vollkommen falsches Bild unserer demokratischen Bürgerpartei hier vor Ort und sind mit ursächlich für eine Vergiftung des politischen Klimas.

Umso mehr begrüßte ich es, wenn Frau Heymann und alle anderen Kommunalpolitiker – trotz sicherlich vorhandener inhaltlicher Differenzen – im Umgang mit der AfD im Ennepe-Ruhr-Kreis einen Kurs verfolgten, der den Austausch von Argumenten zulässt, ohne den politischen Mitbewerber unbegründet und ohne Beleg zu diffamieren.

Ich habe Frau Heymann gebeten, im Sinne eines an der Sache orientierten Wahlkampfes über die Presse zu kommunizieren, dass Sie unsere kommunalen Vertreter nicht als ‚Feinde der Demokratie‘ betrachtet. Dies wäre ein Zeichen für die Demokratie!“

Frau Heymann versicherte, dass sie mit allen Fraktionen im Stadtrat eine „sachlich geprägte Zusammenarbeit“ pflege. Dies bezog sie auch auf Parteien, „deren politische Agenda nicht mit meinen Werten im Einklang stehen“.

Wir nehmen Frau Heymann beim Wort und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit.